IUVAVUM - Römersteine im bayrisch-österreichischen Grenzraum

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Fragment eines Altars

Unten ist die obere Hälfte eines gerahmten leeren Feldes erhalten. Da keine Inschriftspuren sichtbar sind sind, dürfte es die Seitenfläche eines Altars sein. Nach oben zu folgt ein breiter, grob abgemeißelter Streifen. Hier wurde offenbar ein störend vorkragendes Gesims beseitigt. Den oberen Abschluss bildet ein Aufsatz mit einem schmalen Bildfeld. Das nur zur Hälfte sichtbare bärtige Gesicht gehört zu einem Eckakroter, die andere Gesichtshälfte befand sich auf der rechts anschließenden Vorderseite des Altars. Der andere Eckakroter scheint ohne Relief gewesen zu sein.
Zwischen den Akroteren erkennt man eine stark gebogene Axt (ascia) mit breiter Tülle, durch die der Stiel gesteckt ist. Dieses Relief ist nicht mit den flüchtigen Umrisszeichnungen der ascia gleich zu setzen, die aussagten, dass an einem Grab noch gearbeitet wurde. Falls es sich bei dem Fragment um den Rest eines Grabmals handelt, bezieht sich die Darstellung des Werkzeugs eher auf den Beruf des Bestatteten.