IUVAVUM - Römersteine im bayrisch-österreichischen Grenzraum

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Orte > Bayern > Rosenheim > Bad Aibling > Grabaltar des Marcellus

Grabmal des Marcellus

Die gerahmte Inschrift auf der Vorderseite des pfeilerförmigen Grabsteins nennt nach der Weihformel DM (Dis Manibus = den Totengöttern) einen Marcellus ohne Angaben zu Alter und Familienverhältnissen. Letztere bleiben überhaupt unklar. Das Grabmal war für drei Personen - Marcellus, Prima und Mattius Seccius - bestimmt: Offenbar anlässlich des Todes des Marcellus ließ Prima, Tochter des Nivus, den Stein zu Lebzeiten für sich machen (sibi viva fecit). Die Art ihrer Beziehung zu Marcellus und dem zuletzt genannten Mattius Seccius gibt sie nicht an. Die Abkürzungen H M H N S in der letzten Zeile heißen hoc monumentum heredem non sequetur, d.h. dass das Grab nicht an den Erben übergehen sollte.
Auf den Nebenseiten ist jeweils ein Delphin zu sehen, Symbol für die übers Meer führende Reise ins Jenseits.