IUVAVUM - Römersteine im bayrisch-österreichischen Grenzraum

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Grabmal des Placidus

Der altarförmige Grabstein zeigt auf beiden Seitenflächen einen Schwan und auf der Vorderseite oberhalb der Inschrift ein Übel abwehrendes Medusenhaupt (Gorgoneion) mit verknoteten Schlangen. Der obere Abschluss war ein hoher vierseitiger Pyramidenstumpf mit geschuppten Flächen, vermutlich von einem Pinienzapfen bekrönt. Die Grabmalform war um Iuvavum gebräuchlich, die repräsentative Größe des Monuments überrascht aber, wenn man die Inschrift liest: Placidus, der Errichter des Steines war ein servus, also Sklave des Tincius Lollius Honoratus. Sein Herr gehörte zu einer der führenden Familien von in Iuvavum. Placidus hat das Grabmal für sich, seine Frau Firma, seinen Sohn Placidianus und alle seine Angehörigen anfertigen lassen. Da er es als Sklave in einer reichen Familie selbst zu Vermögen gebracht hat, dürfen wir in ihm eine Art Manager im Familienunternehmen sehen.