IUVAVUM - Römersteine im bayrisch-österreichischen Grenzraum

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Anif

In Hellbrunn gab es einen römischen Gutshof, der vom 1. bis 5. Jh. n. Chr. bestand und schließlich – wohl infolge kriegerischer Ereignisse – durch Brand zerstört wurde. Offenbar als Folge der Germaneneinfälle wurde in unmittelbarer Nähe des Guthofes unter einem Felsdach am Fuß des Hellbrunnerberges ein unterirdisches Versteck angelegt. Die Lage des zum Gutshof gehörenden Friedhofs ist unbekannt.
Ein Marmorblock, die am Ufer der Königsseeache in Niederalm gefunden wurde, und Steindenkmäler, die in den Kirchen von Niederalm und Anif eingemauert waren, sind Gräbern im Ortsgebiet von Anif zuzuordnen.
Der Ortsname Anif ist ein Hinweis darauf, daß in diesem Gebiet auch nach dem im Jahr 488 n. Chr. verfügten Abzug der römischen Bevölkerung aus Ufernoricum noch Romanen, das sind Nachkommen der römischen Bevölkerung, siedelten.

Peter Danner

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Quellen: Moosleitner 2003, 51-54.