IUVAVUM - Römersteine im bayrisch-österreichischen Grenzraum

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Sankt Johann im Pongau

Der Bezirk St. Johann umfaßt den Pongau, der in römischer Zeit von wichtigen Straßen durchkreuzt wurde, von der Reichstraße von Iuvavum über den Radstädter Tauernpaß nach Süden, und von der entlang der Salzach verlaufenden Straße, welche in den Pinzgau führte. Von dieser zweigte die Straße durch das Gasteinertal über den Korntauern und den Mallnitzer Tauern nach Süden ab.
Entlang der Reichsstraße, die vom Paß Lueg bis zum Radstädter Tauernpaß durch den Pongau führte, befanden sich die Straßenstationen Vocario (wahrscheinlich in Pfarrwerfen), Ani(sus) (wahrscheinlich bei Altenmarkt im Ennstal) und In Alpe (auf dem Radstädter Tauernpaß), von denen bisher keine Überreste bekannt sind. Der Verlauf der Straße ist durch viele erhaltene Meilensteine gesichert.
In Bischofshofen gab es wahrscheinlich einen vicus (Dorf), und in Goldegg und St. Johann sind römische Gutshöfe nachgewiesen.
In Bischofshofen zog sich die Bevölkerung ab der Mitte des 4. Jhs. n. Chr. auf die befestigten Höhensiedlungen auf dem Götschenberg und dem Burgstall zurück.

Peter Danner

Quellen: Heger 1973.