IUVAVUM - Römersteine im bayrisch-österreichischen Grenzraum

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Mondsee

Mondsee lag aneiner Nebenstraße, die in Richtung Westen nach Thalgau und in Richtung Osten nach St. Georgen im Attergau führte und schließlich in die Reichsstraße Iuvavum (Salzburg) – Ovilavis (Wels) mündete.
Im Bereich des ehemaligen Klosters befand sich ein am Ende des 1. Jhs. n. Chr. errichteter römischer Gutshof, dessen Hauptgebäude mit einer Säulenhalle und vorspringenden Flügeln ausgestattet war. Weitere Baureste sind einem Badegebäude und verschiedenen Wirtschaftsgebäuden zuzuordnen.
In der Stiftskirche von Mondsee sind mehrere römische Grabsteine eingemauert, deren genauer Fundort nicht bekannt ist. Einer gehört einem ehemaligen Bürgermeister (duovir) von Iuvavum. Bei späteren Grabungen kam in der Petruskapelle ein weiterer Grabstein zutage.

Peter Danner

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Quellen: Winkler 1975, Traxler 2004, 73-79.