IUVAVUM - Römersteine im bayrisch-österreichischen Grenzraum

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Fridolfing

Erstmals urkundlich erwähnt wird „Fridolfingen“ in einer auf das Jahr 1077 gefälschten Urkunde für Kloster Frauenchiemsee. Funde aus der späten Bronzezeit belegen eine Besiedlung des Gebietes schon in vorrömischer Zeit. Fridolfing liegt an der Straße von IUVAVUM/Salzburg nach CASTRA REGINA/Regensburg am linken Salzachufer. Zahlreiche Funde (Münzen, Fibeln, Terra Sigillata, u.a.) aus der mittleren bis späten Kaiserzeit, u. a. auch im Ortsteil Pietling, und Reste eines römerzeitlichen Wohngebäudes in Hohenbergham sprechen für mindestens einen oder vielleicht sogar für mehrere Gutshöfe auf dem Fridolfinger Gemeindegebiet. Zu diesen bisher noch nicht genau lokalisierten Siedlungsstellen gehörten sicher auch Bestattungsplätze. Von einem solchen könnte auch jener Grabstein, der in der St. Johanneskirche zu Fridolfing zu sehen ist, stammen.

Andrea Krammer

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Quellen: BVbl. Beibl. 15, 2002, 148; BVbl. Beibl. 16, 2004, 14; Kellner 1959, 171; Obermayr 1974, 78-80; Roth 1997, 136-140.