IUVAVUM - Römersteine im bayrisch-österreichischen Grenzraum

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Grödig

In Grödig sind keine römische Siedlungsreste, aber römische Gräber bekannt. In der Nähe der Kirche wurden zwei Brandgräber der frühen Kaiserzeit und Körperbestattungen aus späteren Epochen gefunden. In einer davon befanden sich im Mund zwei Münzen, darunter eine des Kaisers Julian Apostata (360-363 n. Chr.).
In einem Wasserleitungsgraben stieß man auf eine weitere Körperbestattung. In der Friedhofsmauer war ein römischer Weihestein des Turbonius Fuscinus eingemauert. Römische Münzen wurden am Kirchenhügel in St. Leonhard und im Veitlbruch am Abhang des Untersberges bei Fürstenbrunn gefunden.
Halbfertige Werkstücke aus Marmor vom Steinbruch zeigen ebenso wie die weite Verbreitung von Steindenkmälern aus Untersberger Marmor in Südostbayern, Salzburg und Oberösterreich, daß in der römischen Zeit ein reger Steinbruchbetrieb herrschte.

Peter Danner

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Quellen: Hell 1968, 38-39.