IUVAVUM - Römersteine im bayrisch-österreichischen Grenzraum

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Bad Endorf

Bad Endorf wurde im Jahre 924 im Codex Odalberti unter dem Namen „Zennidorf“ erstmals urkundlich erwähnt. Zur Römerzeit lag der Ort direkt an der Reichsstraße von IUVAVUM/Salzburg nach AUGUSTA VINDELICUM/Augsburg, wofür unter anderem auch die zahlreichen Münzfunde an der Römerstraße auf Bad Endorfer Gemeindegebiet sprechen. Im Gemeindeteil Eisenbartling konnten Münzen und Gebäudereste aus der römischen Epoche freigelegt werden. Im Gemeindeteil Mauerkirchen kamen in der Flur „Schinderwiesen“ seit 1937 sechs römerzeitliche Urnengräber und Siedlungsfunde (Münzen, Fibeln) ans Tageslicht. Auch bei der Kirche weisen zwei Bruchstücke von Terra Sigillata-Gefäßen auf eine römerzeitliche Besiedlung hin.

Andrea Krammer

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Quellen: Steffan/Uenze 2003, 116-121, bes. Kat.Nr. 81-89, 96f.